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Es wird auch Kalamitätsholz genannt. Bruchholz entsteht z. B. dadurch, dass ein Unwetter den Forst verwüstet, Äste oder ganze Bäume abbricht ("Windbruch") oder im Winter Äste und auch ganze Bäume durch das Gewicht des auf ihnen lastenden Schnees abbrechen ("Schneebruch"). Dies führt zu sehr kostspieligen Aufräumungsarbeiten - als Voraussetzung zur Wiederaufforstung und als Schutz gegen Insektenbefall und Waldbrände. Diese Arbeiten sind nur zu finanzieren, wenn sich Käufer für die Abfallhölzer finden. Verwertet wird das Bruchholz nur in der Zellstoff- und Papierindustrie sowie bei der Spanplattenherstellung, die damit einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung des Waldes leisten.